Bereits vor 15.000 Jahren begann der Menschen Pflanzen zu kultivieren. In den letzten 7-5.000 Jahren hat man diese Kultivierung durch immer bessere Züchtungen (durch Auswahl der fruchtbarsten Pflanzen für die kommende Aussaat) bis hin zu unseren heutigen Sorten perfektioniert.

Landwirtschaftlich genutzte Pflanzen verdrängen heute mehr denn je natürliche Arten, aber auch Sorten die im Ertrag nicht so wirtschaftlich sind jedoch verschiedene Eigenschaften in sich tragen, die auch und gerade im Zuge des Klimawandels noch äußerst wichtig für uns sein könnten. So kann die etwaige Resistenz gegen Pilze, Insekten, extreme klimatische Bedingungen, ausgeprägte Wurzeltiefe (zur Vermeidung von Erosion) für neue Züchtungen von ausserordentlicher Bedeutung für die Ernährungssicherheit der Menschheit sein. Sowohl für den reicheren Norden vor allem jedoch für den ärmeren Süden.

Rund eine Million Arten könnten in den nächsten Jahrzehnten aussterben. Das zeigten auch die Zahlen der sogenannten Roten Liste: Von mehr als 112.000 untersuchten Arten würden mehr als 30.000 als gefährdet geführt. Nach Angaben des Naturschutzbundes (Nabu) verschwinden pro Tag etwa 150 Arten für immer vom Planeten.

Um dies zu verhindern gibt es Saatgutbanken, hier einige Links zu deren Aufgaben, Forschung und Initiativen:

https://www.nativeseeds.org/

https://www.icarda.org/

https://www.croptrust.org/

https://ciks.org/


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